990413rh:(siehe Unmöglichkeit von FTL-Bewegungen).
Hallo René. Ich gehe davon aus, daß FTL für
Faster-Than-Light steht??
990413rh: Mir gefällt nicht, daß hier wiederum die Beobachtbarkeit der Zeitdimension auftritt. Als Menschen können wir nur drei Raumdimensionen erkennen, die Zeitdimension können wir logisch erfassen (als Kausalitätswirkung). Mir gefällt die Unterscheidung zwischen Raum- und Zeitdimension ebenfalls nicht, für mich existiert keine Zeitdimension, die Zeit ist nur eine Folge der Koordinatenänderung/Neuorientierung des für uns direkt erkennbaren dreidimensionalen Koordinatensystems im Hyperraum. Alternativformulierung: "In unserem Raum-Zeit-Kontinuum (RZK) mit seinen beobachtbaren 3 Raumdimensionen ordnen wir dem Abdruck eines Hyperraumereignisses eine Koordinate zu, der Abfolge mehrerer sich im RZK auswirkenden Ereignissen also eine Abfolge von Koordinaten, deren Differenz man auch als Ablauf von ZEIT definiert. Dabei unterscheiden wir zwischen URSACHE und WIRKUNG mit dem Begriff der KAUSALITÄT."
Nun – Zeit ist für mich aber eine Dimension. Wären
alle Ereignisse nur durch Raumkoordinaten definiert, wären sie
tatsächlich zeitlos und könnten gleichzeitig stattfinden
– keine Kausalität! Erst die Einführung der
Dimension Zeit definiert die Kausalität! So kann man einem
Objekt (egal,
ob Quark oder Quasar) eine Geschichte zuordnen, die durch Raum- und
Zeitwerte (oder Koordinaten) definiert wird. In ein Schaubild
eingetragen ergibt sich so eine von Einstein benannte "Weltlinie".
Führe ich diese Dimension nicht ein, könnten nach Deiner
obigen Definition zwei Ereignisse nur unterschieden werden, wenn
sie sich im Raum bewegen (Änderung der Raumkoordinaten).
Ortsfeste Zustandsänderungen werden so nicht erfaßt!
Höherdimensionale Ereignisse zeichnen sich ja dadurch aus,
daß sie mehrere Parameter gleichzeitig beeinflussen!
Also benötige ich 4 Koordinaten!
990414rh: Vermutlich unterscheiden sie [die Zeittheorien] sich nur darin, daß bei dir der Zeitverlauf eine geradlinige Bewegung bei gleichbleibenden 3D-Koordinaten über die Hyperraumkoordinaten ist, während ich dabei das Universum als Spin-Impuls definierte, was bei mir eine zusätzliche Deutung von Raumkrümmung und FTL-Flug erlaubte.
Ehrlich, ich weiß nicht, ob ich das alles korrekt verstehe.
Wenn ich statt Deines Spin-Impulses das Wort STRANGNESS setze,
bleibt auch alles beim alten. Insofern hast Du eine Definition der
Strangeness abgeliefert. Dieser Spin-Impuls als Drehimpulsvektor
steht senkrecht auf einem rotierenden Koordinatensystem (die 5.
Dimension).
990414rh: Ich glaube, wir kommen einer Materiedefinition näher: Materie ist eine Energieballung, die um sich den Raum gekrümmt und sich damit teilweise oder vollständig stabilisiert hat. Je nach Zustand der Raumkrümmung interagiert Materie mit der Umwelt – bei energetischer Neutralität ist die Raumkrümmung geschlossen, der Welle-Teilchen-Dualismus normalenergetischer Vorgänge ist Ausdruck nicht vollständig geschlossener Raumkrümmung.
Mmh – Materie und Energie. Gekoppelt nach E=m*c2. Kann Energie nur mit der Umwelt interagieren,
wenn sie sich in Materie oder Strahlung umwandelt?
Eigentlich ja.
Wenn sich die Raumkrümmung um ein materielles Objekt
schließt, ist dieses Objekt nicht mehr Bestandteil unseres
RZK. Energetische Neutralität ist für mich keine
Interaktion mehr mit der Umgebung, eine völlige Angleichung
also sämtlicher Energieformen an das Umgebungsniveau
(thermisch, kinetisch und potentiell).
Das heißt nicht zwangsläufig, daß die
Raumkrümmung geschlossen sein muß.
Weiter ist Materie in unserem RZK ja auch durch eine Krümmung
des RZK nachweisbar (Gravitationslinseneffekt z. B.). Materie ist
nicht energetisch neutral. Sie tritt durch ihre Gravitation
in Wechselwirkung mit ihrer Umgebung.
Warum jetzt nicht einfach unsere Energie/Materie als
Resonanzmuster hyperdimensionaler Ereignisse sehen? Diese werden
der Einfachheit halber als Hyperbarie beschrieben. Fertig.
990414rh: Man unterscheidet bei einer technisch initiierten
FTL-Bewegung zwischen einer unvollständigen (1) und einer
vollständigen (2) Ablösung vom eigenen Universum (das ja
bei mir durch den Drehimpuls oder Spin repräsentiert
wird).
Bei (1) wird durch Energiewandler das Transportobjekt den
Bedingungen eines anders definierten dreidimensionalen Raumes
unterworfen, löst sich aber nicht vom eigenen Universum und
unterliegt damit dessen Drehimpuls.
Wo steht, daß der Linear- oder die Septim-Parallelspur ein
3-D-Raum ist?
Ansonsten geht Deine Ansicht mit der bisherigen doch konform.
Die "Semi-Manifestation" bedeutet doch nichts anderes als ein nur
teilweises herauslösen aus dem RZK.
990414rh: Bei (2) unterscheiden wir noch zwischen einer Ablösung ohne (a) oder mit (b) Verlust des Spins.
In Fall (a) ist es möglich, die materielle Stabilität zu erhalten (Grigoroff), es vergeht beim Flug Zeit. Der Eintauchzeitpunkt im eigenen Universum entspricht damit aber auch der vergangenen Flugzeit.
Im Fall (b) (setzt eine Entmaterialisierung voraus), vergeht keine Zeit, der Drehimpuls definiert sich über den Transfers als Zustand des Objekts, der erst nach der Rematerialisierung weitergeführt wird.
Einspruch im Fall 2b: ein interuniversaler Transfer setzt doch
einen vektorierten GRIGOROFF voraus – bzw. in Deinen Worten
eine Änderung des eingeprägten Drehimpulses, damit ich
mein Universum verlassen kann.
Der GRIGOROFF bewirkt aber gleichzeitig meine materielle
Stabilität.
Eine Entmaterialisierung tritt nach Definition bei einer Transition
auf – und die ist ein Fall nach 2a.